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Über 120 Einsatzkräfte bei Putenstallbrand elf Stunden im Einsatz

Ein Brand eines Putenstalls in der Ortschaft Winkelsett beschäftigte am Freitag acht Feuerwehren aus der Samtgemeinde Harpstedt und der Stadt Wildeshausen. Um 6:20 Uhr wurden zunächst die Feuerwehren Beckeln, Harpstedt und Colnrade per Vollalarm zu einem Gebäudebrand mittel alarmiert. Während der Anfahrt konnte bereits eine große tiefschwarze Rauchsäule am Himmel wahrgenommen werden. Daraufhin hat man während der Anfahrt noch die Feuerwehren Groß Ippener und Wildeshausen nachalarmieren lassen.

Bei Eintreffen der ersten Einsatzkräfte stand der ca. 100 x 20 Meter große Putenstall in Vollbrand. Umgehend wurden erste Löschangriffe unter Atemschutz von außen vorgenommen. Die weiteren Einsatzkräfte bauten dann ein eine Löschwasserversorgung von einem nahegelegenen Unterflurhydranten auf. Da die Löschwasserversorgung über den Hydranten nicht ausreichend war, wurde mit den Wasserführenden Fahrzeugen ein Pendelverkehr eingerichtet.

Im Einsatzverlauf gingen mehrere Trupps unter Atemschutz im Außerangriff vor um die Flammen zu löschen. Über die Wildeshauser Drehleiter wurde ebenfalls ein Löschangriff vorgenommen. Gegen acht Uhr war das Feuer soweit unter Kontrolle, so das mit den umfangreichen Nachlöscharbeiten begonnen werden konnte.

Um an die einzelnen Glutnester zu gelangen, mussten die einzelnen Träger mit einem Bagger abgerissen werden. Dafür wurde nach Absprache mit der Versicherung die Firma Scheele informiert.

Nachdem die Drehleiter an der Einsatzstelle nicht mehr gebraucht wurde, konnte die Feuerwehr Wildeshausen aus dem Einsatz entlassen werden.

Da abzuschätzen war, dass sich die Nachlöscharbeiten noch bis in den Nachmittag hinziehen wurde gegen 10:30 Uhr vom Einsatzleiter Frank Bollhorst entschieden die Feuerwehren Colnrade und Harpstedt aus dem Einsatz auszulösen und die Feuerwehren Kirch- und Klosterseelte, Klein Henstedt und Prinzhöfte-Horstedt nach zu alarmieren.

Für die aufgebrauchten Atemluftflaschen wurde der Gerätewagen Atemschutz von der Feuerwehrtechnischen Zentrale (FTZ) in Ganderkesee an die Einsatzstelle alarmiert.

Gegen 15:30 Uhr konnte die Leitstelle in Oldenburg „Feuer aus“ gemeldet und die Aufräumarbeiten eingeleitet werden. Nachdem die Aufräumarbeiten an der Einsatzstelle abgeschlossen waren, ging es im Feuerwehrhaus darum, die Fahrzeuge wieder Einsatzberiet herzustellen. Dafür wurden in der FTZ 53 B-Schläuche und 29 C-Schläuche getauscht. Gegen 18 Uhr waren die kompletten Aufräumarbeiten abgeschlossen.

Im Einsatz waren insgesamt 130 Einsatzkräfte aus acht Ortswehren mit 23 Fahrzeugen.

 

Foto: Vorschaubild zur Meldung: Über 120 Einsatzkräfte bei Putenstallbrand elf Stunden im Einsatz

Fotoserien zu der Meldung


Putenstallbrand (06.07.2019)