Link verschicken   Drucken
 

Schlauchwerkstatt

In der Schlauchwerkstatt werden sämtliche Druckschläuche der Feuerwehren im Landkreis Oldenburg gewartet. Es handelt sich hierbei um ca. 2600 B-Schläuche und ca. 2000 C-Schläuche sowie noch diverse D- und Sonder-schläuche. Das entspricht einer Gesamtlänge von ca. 82000 Metern. Diese Schläuche werden in einer Gerätegemeinschaft, dem Schlauchpool, verwaltet und geführt. Das hat für die Freiwilligen Feuerwehren den großen Vorteil das gebrauchte Schläuche in der FTZ, über den Tauschraum,  jederzeit gegen frische Schläuche getauscht werden können. Die Feuerwehren können sich so nach dem Einsatz sofort wieder einsatzbereit machen. Zusätzlich liegen noch ca. 200 Schläuche auf Lagerbereit um bei größeren Schadenslagen, genug Schlauchmaterial zur Verfügung zu haben.

 

Außerdem werden hier noch die Schläuche der Exxon Mobil Werkfeuerwehr aus Großenkneten gewartet, dessen Anzahl sich wiederrum noch mal auf ca. 400 Stück belaufen.

 
Im letzten Jahr wurden insgesamt knapp 3600 Schläuche gereinigt, geprüft, bei Defekten instandgesetzt und gerollt. Die Reinigung erfolgt in einer modernen automatischen Schlauchpflegeanlage, welche durch ein Verwaltungsprogramm unterstützt wird und einen am Schlauch angebrachten Barcode jeden Schlauch erkennen und Prüfungen dokumentieren kann. In dieser werden die Schläuche gereinigt, geprüft und gerollt. Dieser Prozess wird von einem Mitarbeiter überwacht und die Prüfung beurteilt, da die Anlage kleinere Defekte nicht erkennen kann. Die Defekte können von einem komplett aufgeplatzten Schlauch, über ein kleines Loch bis hin zu über- oder abgefahrenen Kupplung, vielfältig sein. Schläuche die instandsetzbar sind werden von einem Mitarbeiter mithilfe z.B. der Schlaucheinbindemaschine, mit welcher der Schlauch mit einer Kupplung verbunden wird, wieder repariert. Es müssen allerdings ca. 250-350 Schläuche jedes Jahr ausgemustert werden weil sie irreparable Schäden aufweisen. Im Schnitt weißt ein Schlauch eine Lebensdauer von ca. 15 bis 20 Jahren auf, was auch nur auf Grund guter Wartung möglich ist. Es kommt ein weiterer Vorteil der Gerätegemeinschaft den Gemeinden, die für die Unterhaltung der Feuerwehren zuständig sind, zu Gute. Die zentrale Beschaffung von neuen Schläuchen über die FTZ. Hierdurch werden, meist in einer oder zwei Jahresbestellungen, eine große Menge Schläuche beschafft was wiederrum wirtschaftlich sinnvoll ist.