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Atemschutzausbildung

Ausbildung zur Atemschutzgeräteträgerin/Atemschutzgeräteträger (AGT)

 

Wir bilden die AGT nach der gültigen FwDv 7 aus und befähigen die Teilnehmer mit bestandener

Prüfung zum Tragen von Atemschutzgeräten.

 

Die Ausbildung finden an 7 Tagen statt; davon 2 ganze Samstage.

 

Ziel der Ausbildung ist es neben den theoretischen Kenntnissen (rund um die Themen: Atmung des Menschen; Atemgifte, Atemschutzgerät, Atemschutzgeräteträger und Einsatzgrundsätzen, etc.) die praktische Handhabung zu erlernen und zu festigen. Damit verbunden durchlaufen die Teilnehmer diverse Übungsabläufe in der Übungshalle, dem Übungsturm und der anerkannten Atemschutzübungsstrecke. Dabei wird die Herausforderung an den AGT gesteigert und eine optimale Vorbereitung auf die praktische Abschlussprüfung erreicht.

 

Ebenfalls Bestandteil der Ausbildung sind die Themen: Such- und Rettungstechniken,  Wärmebildkamera, das Öffnen von Türen (eine heiße Ausbildungstür ist in der AGT-Übungsanlage

vorhanden) und Fenstern, der Rauchverschluss, Hinweise zur Handhabung von Hohlstrahlrohren und ersten Erfahrungen zum Arbeiten unter geistigem und körperlichem Stress.

 

Fortbildung Suchen und Retten

Die zweitägige Fortbildung wurde als Multiplikatoren-Fortbildung ins Leben gerufen, um landkreisweit den Standard im Atemschutzbereich anzuheben. Mittlerweile hat sie sich zu einer Fortbildung für neue AGT entwickelt und ist als Aufbaustufe im Atemschutzbereich zu sehen.

 

Es werden theoretisch alle Themenbereiche des Atemschutzeinsatze von A wie Atemschutzüberwachung bis W =Wärmebildkamera aus Sicht des AGT angesprochen. Praktisch

werden insbesondere die Suchtechniken: Wand- und WaTa-Technik, Hohlstrahlrohr-Training und die Rettungsmittel bei Fremd- und Eigenrettung (AGT-Notfalltasche mit Systemwechsel) geschult.  Den Abschluss bildet eine Einsatzübung, in welcher die AGT das gelernte Wissen einsetzten müssen. Hierbei werden aber auch Grenzen aufgezeigt.

 

Fortbildung Sicherheitstrupp

Die zweitägige Fortbildung dient als Multiplikatoren-Fortbildung, um das landkreiseinheitlich

Sicherheitstrupp-Konzept zu vertiefen und zu verfestigen. Im theoretischen Teil werden alle Bereiche zum Thema Sicherheitstrupp aus Sicht des Sicherheitstrupps-/teams, des Einsatzleiters,

Abschnittsleiters, Gruppenführers, der Atemschutzüberwachung, den eingesetzten AGT-Trupps und

der Reservetrupps behandelt. Ein besonderer Augenmerk gilt dem Zusammenspiel der verschiedenen Führungs- und Arbeitsebenen im AGT-Notfall.

 

Der praktische Teil zielt auf den Sicherheitstrupp ab. Es werden die Rettungsmittel der

vereinheitlichten Sicherheitstrupp-Plane erörtert und gehändelt, der Systemwechsel

(Steckverbindungs- und Lungenautomatenwechsel, Überdruckhaube) im Schwierigkeitsgrad sich

steigernden Übungen gefestigt und die Rettung vom Vorgehen mit Rückmarsch im mehrgeschossigen Übungshaus trainiert. Den Abschluss bildet eine Einsatzübung, in welcher die AGT das gelernte Wissen einsetzten müssen.

 

Hierbei werden aber auch Grenzen aufgezeigt.